Rückblick auf die Israelwoche
Interessierte bis hin zu leidenschaftlichen Anfragen und Gespräche prägten diese erste Israelwoche in Kuchen. Die mit über 50 Beteiligten am besten besuchte Veranstaltung war der Vortrag von Probst a.D. Martin Reyer über „Die Christen und der Nahe Osten“. In den sechs Jahren seines Aufenthaltes in Jerusalem hatte er zahlreiche Begegnungen. Auch wenn die Christen dort nur 1,3 % der Bevölkerung ausmachen und sich zudem in 13 christliche Bekenntnisse aufteilen, spielen sie doch eine wichtige Rolle in der Gesellschaft durch ihre gute Bildung und ihre Unabhängigkeit. Im Ganzen müssen westliche Beobachter doch immer wieder erst einmal genau hinhören und nicht nur die Fakten sondern auch die Gefühlswelt der Menschen dort verstehen lernen.
Begonnen wurde die Woche ja mit einer Einführung in das Thema, untermalt mit jüdischen Weisen, die uns Veronica Appenzeller auf der Klarinette vorgetragen hat. Schautafeln, Bücher und kulinarische Leckerbissen (Mazzen, Wein, exotische Konfitüren, Dipps) ließen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Geschmack finden an der Woche.
Tief in die Geschichte führte der Film „Exodus“ ein nach Leon Uris’ gleichnamigen Roman.
Leider nur noch wenige besuchten am Samstag das Jüdische Museum in Jebenhausen, das aber jeweils mittwochs, samstags und an Feiertagen geöffnet ist und jederzeit einen Besuch wert ist.
Insgesamt war es eine spannende Woche, die mit dem Gottesdienst am Israelsonntag am 27. Juli abschloss und leise regen sich schon Gedanken für eine Fortsetzung mit anderen Schwerpunkten im nächsten Jahr.
Pfr. Frank Bendler

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