
Herbstfeuer
Von Herbst konnte man kaum sprechen bei den noch sommerlich anmutenden Temperaturen am Samstag. Die hohen Grade schienen aber die Gemüter sichtlich erwärmt zu haben beim „Herbstfeuer“ der evangelischen Kirchengemeinde. Mehr als 70 Seniorinnen und Senioren waren wieder der Einladung gefolgt und ließen sich durch ein abwechslungsreiches Programm führen, zu dem Bürgermeister Rößner ein Eingangsgrußwort sprach. Altenheimseelsorgerin Claudia Kupfer-Feine zeigte mit Bildern und Geschichten, was uns Esel alles zu sagen haben. Das Lasttier des kleinen Mannes zu allen Zeiten kann sogar bisweilen vom Willen Gottes verkünden, wie die Bibel zu berichten weiß. Nach der Pause, in der Gebäck und neuer Wein zu den zahlreichen Gesprächen untereinander genossen wurde, hieß es wieder: Bühne frei für „Berta und Innozenz“, die dieses Mal über Urlaubspläne sprachen und die Tücken einer Kirchengemeinratswahl ins Visier nahmen. Großes Geschick bewiesen die Meisten dann bei der Fertigung einer Sternschachtel aus Papier – ein neues Element im Programm. Als Belohnung durfte man sich die kleine Schachtel anschließend mit Bonbons füllen. Anfang, Mitte und Abschluss umrahmte mit frohen Klängen der Posaunenchor. Natürlich durfte auch der Dank nicht fehlen an das Küchenpersonal, die Dekorateurinnen und Konfirmanden. Und nun darf er kommen – der goldene Herbst. Und im nächsten Jahr wieder ein neues „Herbstfeuer“.


