Predigtgottesdienst am Sonntag 1. Advent, 28. 11. 2010
in der Jakobuskirche Kuchen mit Beteiligung der Konfirmanden
Vorspiel Orgel / Posaunen
Begrüßung
Lied: 1, 1 – 3 Macht hoch die Tür die Tor macht weit...
Psalm 24 ( Nr. 712)
Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
Konfirmanden: Advent heißt für mich
Gebet / Stilles Gebet
Konfirmanden: Macht hoch die Tür – Bilder und Gedanken
Posaunenchor - Zwischenspiel
Schriftlesung Matthäus 21, 1 – 9
Lied: 13, 1 – 3 Tochter Zion
Predigt: jeremia 23, 5 – 8
Lied: 6, 1 – 3 Ihr lieben Christen freut euch nun...
Dank- und Fürbittegebet mit Konfirmanden
Vaterunser
Lied: 1, 4 + 5 Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...
Ehrung von Hans Huber
Lied: 549, 1 + 2 + 6 Herr, wir stehen Hand in Hand
Abkündigungen
Segen
Nachspiel Orgel / Posaunen
Advent heißt für mich...
Mara: Advent heißt für mich, Kerzen anzuzünden und unser Haus zu schmücken.
Dimitri: Advent heißt für mich: Ich gehe auf den Weihnachtsmarkt.
Heiko: Advent heißt für mich Schnee.
Julia: Advent ist für mich die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Ich denke an den Adventskranz, an Schnee und den Tannenbaum.
Nick Z. Ich denke bei Advent an leckere Plätzchen.
Jannis: In die Adventszeit fällt auch der Nikolaustag.
Marcel: Geschenke sind aber auch wichtig im Advent, meine ich.
Robin: Im Advent gibt es meistens etwas Gutes zu Essen
Marina: Advent ist die Zeit um zusammen zu sein, um aneinander zu denken in der Familie und um Geschichten zu lesen.
Jens: Ich denke an vieles im Advent: an Engel, an Kerzen, an warme Socken, an Ferien, an Kekse, an den roten Mann.
Kristin: Nur im Advent gibt es auch einen Adventskalender.
Timo: Advent riecht auch: nach Mandarinen und nach Nüssen.
N.N Advent ist eine Zeit der Hoffnung und des Friedens Konfirmanden – Macht hoch die Tür
F. Bendler: Zu den drei ersten Strophen von „Macht hoch die Tür“ haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich Gedanken gemacht, was ihnen an dem Vers gefällt, welche Worte ihnen besonders bedeutsam sind und ob ihnen ein Bespiel oder eine Geschichte dazu einfällt. Eine andere Gruppe hat Bilder dazu gemalt.
(Bild zur 1. Strophe)
Lena: An der ersten Strophe gefällt uns, dass der, der kommt, Leben mit sich bringt. Der ganze Text ist sehr ansprechend und auch die Melodie ist schön.
Wichtig finden wir auch die Worte: „Heiland aller Welt zugleich“. „Herr der Herrlichkeit“ und „Königreich“.
Dass er Leben mit sich bringt verbinden wir mit den Heilungserzählungen – dass der blinde Bartimäus wieder sehen kann und dass Aussätzige geheilt werden.
David: Unser Bild zeigt den König vor dem Tor, das gerade hoch geht. „Macht hoch die Tür“. Das Orangene ist der Weg, den der König gezogen kommt.
Das Mädchen mit den Noten haben aber andere in der Pause in unser Bild hinein gemalt und soll wohl sagen: mit Freuden singt und jauchzt.
(Bild zur Strophe 2)
Teresa: Uns gefällt an der zweiten Strophe, dass Jesus gerecht ist, dass er hilfsbereit ist und barmherzig.
Darum sind uns besonders die Worte „Helfer“, „Sanftmütigkeit“ und „unsere Not zum Ende bringt“ aufgefallen.
Zur Barmherzigkeit ist uns die Geschichte vom barmherzigen Samariter eingefallen, die im Lukasevangelium Kapitel 10 steht.
Evelyn. Unser Bild zeigt einmal die Königskrone und dann ganz rechts auch das Zepter. Das sind Zeichen der Würde des Königs.
Dann haben wir noch einen Engel gemalt, weil wir finden der gehört dazu.
Dass er alle Not beendet zeigt das rote Kreuz als zeichen der Hilfe.
Und uns ist Sankt Martin eingefallen, der seinen Mantel teilt als Zeichen der Barmherzigkeit.
(Bild zur Strophe 3)
Julian: Uns gefiel der Ausdruck „Wohl allen Herzen insgemein“, einfach, weil er alles umfasst. Es erzeugt eine gute Stimmung. Dazu passt auch die Freudensonn, die leuchtet. Insgesamt strahlt der Vers viel Wärme aus.
Dass die Menschen sich freuen, weil Jesus kommt, erinnert uns an den Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag.
Sandra: Unser Bild zeigt den einziehenden König und wir haben es wörtlich gemeint, er kommt nämlich mit Koffer, Tasche und Rolli. Wir stellen uns vor, er will möglichst lange bleiben.
Sogar die Wache am Tor mit Schild und Speer freut sich.
Die Sonne, die über dem König lacht, scheint in der Stadt noch nicht angekommen zu sein. Erst wenn der König drin ist, wird sie auch dort strahlen.
F. Bendler: Danke erst einmal an Lena, David, Teresa, Evelyn, Julian und Sandra.
Zum dritten Vers haben wir ja schon gehört fiel den Konfirmanden der Einzug Jesu in Jerusalem ein und das liest uns jetzt Philipp aus dem Matthäusevangelium.
Philipp: Matthäus 21, 1 – 9
Predigt am Sonntag 1. Advent, 28. 11. 2010 in der Jakobuskirche Kuchen Reihe III Jeremia 23, 5 – 8
> Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<
Liebe Gemeinde,
"Es kommt der Herr der Herrlichkeit." Mit dem ersten Lied des heutigen Morgens und den Auslegungen der Konfirmanden, wurde klar, dass die Zeit der Vorbereitung und der Bereitschaft wieder angebrochen ist. Die Zeit der Vorfreude und der Erwartung. Die Zeit auch der Sammlung und des Nachdenkens. Denn obwohl die Tage bis zum Fest kurz sein werden, der Weg, vor allem der innere Weg dahin ist lang. Länger als dass er in den vor uns liegenden vier Wochen zu Ende gegangen werden könnte. Darum gehen wir ihn ja jedes Mal im Advent immer nur ein Stück weiter. Aber zu diesem Stück Weges wollen wir uns aufmachen. Diese kleinere oder größere Wegstrecke unseres unvollendeten Glaubens wollen wir mit Freude und Staunen und der uns möglichen Erkenntnis Gottes gehen. Wen erwarten wir? Was erwarten wir von uns? Was bedeutet uns das Kommen des Gottes-sohnes? Wir wollen uns in dieser Zeit von diesen Fragen wieder anrühren lassen.
Aber wir sind nicht die ersten, die eine Hoffnung haben. Wir sind nicht die einzigen, die sich nach Erfüllung von Träumen und Wünschen sehnen. Ein uraltes Buch, ein Prophet vergangener Zeiten kündet uns seine Sicht der Zukunft und das Ende der ihn und sein Volk bedrückenden Zustände. Aufgeschrieben finden wir das im Buch Jeremia im 23. Kapitel:
Text: Jeremia 23, 5 - 8
Liebe Gemeinde,
Worte sind das, die uns einerseits nahe sind, vom Klang, von ihrer Bedeutung, ihrer Aussage, und andererseits ist es ein Welt, die uns so fern und fremd ist. Geographisches ist angesprochen: Von Ägypten-land zum einen, "vom Norden her" zu anderen. Geschichtsträchtige Namen wie David und die Völkerbezeichnungen Juda und Israel. Alles spielt mit eine Rolle. Vor allem aber ist da der unbändige Glaube an eine andere Welt, an eine heraufdämmernde Zeit, die uns ganz mit in den Bann schlagen kann. "Einst wird kommen der Tag." Das steht sicher und fest. Ein Zeichen einer als ursprünglich empfundenen Prophetie. Das sagen, was sein wird - im Guten wie im Bösen. Siehe, es kommt die Zeit - und niemand wird sie aufhalten. So kann nur ein Großer sprechen, einer, der vollmächtig das Wort führt, das sich bewahrheiten soll. Zweimal beginnt Jeremia so in diesem Abschnitt und bekräftigt damit das Gesagte. Was wird geschehen? Ein neuer König wird kommen und eine neue Regentschaft beginnen. Ein würdiger Nachfahre Davids wird von Gott berufen, von Gott erweckt werden. Recht und Gerechtigkeit werden an der Tagesordnung und nicht mehr die Ausnahme sein. Königlich, zum Wohle aller wird dieser König walten.
Diese an sich schon gewichtigen Worte muß man sich vor dem Hintergrund eines bedrohten Landes und einer Hauptstadt Jerusalem in Kriegsvorbereitungen vorstellen. Im Angesicht der Mauern dieser Stadt, die bald Ruinen sein werden spricht diese Stimme, die wir hier hören: Juda wird geholfen werden und Israel wird sicher wohnen.
Wer spricht hier? Ein Verzweifelter? Ein trotziger Mensch, der in seiner Ohnmacht einen Höheren beschwört? Ein mutiger Mann, der mit solcherlei unsinniger Unbeugsamkeit leicht seinen Kopf verlieren könnte?
Alles liegt drin bei diesem Jeremia, der letztlich auch irgendwo im Feindesland dann untergeht- in dem er zuletzt noch gerufen hatte: Sucht das Beste in diesen unwirtlichen Städten. Nicht die Worte allein, sondern die Worte vor und in dieser Gefahr zeigen den großen Glauben dieses Predigers Jeremia.
Aber kann man hier noch Hoffnung haben? Oder ist es gerade allen-falls noch die Hoffnung, die einen diese Zeit überleben lässt. Darin ist Jeremia für Israel und die Völker ein großer Lehrer geworden, indem er zeigte, dass man von der Hoffnung leben kann.
Siehe es kommt die Zeit. Und siehe in ihr wird einer kommen, der alles wendet. Verrückt, dies zu glauben. Gefährlich, dies zu verkünden. Lächerlich, darauf etwas aufzubauen. Und doch ist alles das möglich aus Hoffnung.
Wir stehen heute nicht an einem solchen Abgrund, an dem Jeremia und sein Volk stand. Und doch soll Hoffnung auch für uns heute, auch an diesem ersten Advent für uns wichtig sein. Denn Hoffnung ist nicht ein Wort schlechter Zeiten und nur da zu gebrauchen, sondern es ist ein Wort, das an dem Großartigen gemessen wird, das es ankündigt. Und Hoffnung ist nicht der letzte Rest, der einem Verlierer bleibt. Sondern es ist die Kraft, die über die Wirklichkeit hinausreicht.
Unserem Hoffen ist es aber ergangen wie unseren Gottesbezeich-nungen. Wo je noch gesagt wird: "Gott behüte", da wird trotzdem nur noch selten daran geglaubt, dass es tatsächlich Gott allein ist, der behüten kann. Wo man erschreckt ausruft: "Um Gottes Willen" (und die Fortführung: Um Gottes Willen möge dies oder das nicht geschehen, fortlässt) da meint kaum jemand noch, dass ein Wille Gottes etwas bewirken oder verhindern kann. Mit unserer Vorstellung von der Hoffnung ist es ähnlich, wenn ein am Telefon ausgesprochener Wunsch vor einem Besuch: "Hoffentlich kommt ihr durch", nur noch mit einem Stau, in dem man stecken bleiben könnte, als Schlimmstes rechnet. Mit dem Hoffen sind wir schneller bei der Hand als wir glauben: Hoffentlich bleibst du gesund. Ich hoffe, du verstehst mich. Da gibt es wohl keine Hoffnung mehr.. Füllwörter in täglichen Gesprächen.
Von Jeremia aber Hoffen lernen, das heißt etwas anderes.
Als erstes ist Hoffnung etwas mit aller Macht zu bewahrendes. Seit den Tagen des Jeremia hält das jüdische Volk diese Hoffnung aufrecht: Es wird einer kommen, ein Gesalbter, einer aus dem Stamm des König David. Einer der das Volk eint, einer, der Israel wieder groß werden lässt, einer der uns Heil und Frieden bringt. Davon lebt der Glaube im Judentum bis heute - und er lebt gut damit, weil nur die Hoffnungs-losigkeit träge macht und resignieren lässt. Die Hoffnung, das Empfinden aber, wir kommen dem Guten näher und näher, je länger unsere Geschichte dauert, die lässt aufleben und beflügelt. Da wird jede kleine Geschichte, in der sich das Warten gelohnt hat, gesammelt als Beispiel wie Gott am Ende mit allem Volk, mit aller Welt verfahren wird. Viele Feste haben die überstandene Not zum Inhalt, in denen Gott sein Volk doch nicht um die Hoffnung betrogen hat. Auch dass das Volk die babylonische Gefangenschaft überstanden hat, an dessen Anfang Jeremia hier seine Verheißung spricht, wird in der nächsten begangen mit dem Lichterfest Chanukka gefeiert. Hoffnung muss bewahrt werden, muss weitergegeben werden, muss gefeiert werden, damit sie die explosive Kraft entfaltet, die in ihr steckt.
Das zweite: Hoffnung kann niemals nur "ein wenig Hoffnung" sein. Hoffen Sie immer etwas mehr als es zu hoffen Anlass gibt, empfiehlt der Spruch eines Weisen. Vielmehr aber wäre nur "ein wenig Hoffnung" zu haben die Schmähung dessen, der helfen kann. Wer nichts erwartet, dem wird auch nichts gegeben. Wer etwas von Gott erwartet, der weiß, dass ihm alles gegeben werden kann, weil Gott alles möglich ist. Es ist keine Anmaßung des Jeremia, im Anblick einer bald untergehenden Stadt von dem Tempel der dort wider stehen wird zu sprechen. Nicht nur zu träumen, sondern als reales, sicheres Ereignis zu sprechen, aus dem tiefen Vertrauen auf Gott. Diese Auffassung haben sich auch die Christen bewahrt, die im Anblick des Kreuzes an dem Jesus Christus starb sich sagen trauen: Und dieser Jesus lebt. Nicht nur in den Köpfen. Nicht allein in den Geschichten. Sondern hier mitten unter uns.
Hoffnung, sie trägt uns durch diese Adventszeit. Gelassen können wir uns in das Gewühl der Tage begeben, weil wir wissen: So mächtig kann keine Vermarktung sein, dass nicht doch Christus als das Heil der Welt in allem immer noch der Herr sei. Hoffen wir das nur gewiss - und sagen es laut, wovon wir in dieser Zeit leben.
Nach der Hoffnung, die es zu bewahren gilt und der Hoffnung, die für groß zu halten ist, gilt es als drittes das zu Hoffende für wahr und sicher zu halten. "Hoffen wir es einmal - es kann ja nicht schaden", eine solche Haltung verliert bald seine Hoffnung. Auf gut Glück zu hoffen, ist dann doch keine Hoffnung. sie ist nur eine hilflose Geste und eine Vertuschung, dass man ohnehin nichts mehr glaubt. Jeremia ist erfüllt von dem was er vor sich sieht. Auch wenn er es noch lange nicht wirklich geworden sieht, ja selbst nicht einmal mehr erleben wird. Aber er redet von seiner Vision zu denen, die nach ihm kommen. Er macht Mut mit dieser positiven Voraussage. Denn lange bevor etwas wahr wird, war es schon in den Wünschen und Träumen und Sehnsüchten der Menschen wahr.
Auch wir Christen haben eine wahre Hoffnung, dass das Gottesreich, das mit dem Sohn Gottes in dieser Welt hereingebrochen ist, sich mitten unter uns ausbreitet. Seitdem und auch jetzt und in Zukunft.
Es ist dies das einzige, das unsere Hoffnung von der des Jeremia unterscheidet, dass wir mit ihm anfangen zu sagen. "Siehe es kommt die Zeit" und für uns fortfahren dürfen: "und sie ist schon da". Und es wird immer mehr werden an dem was längst unerkannt gekommen ist, nämlich dass Gott in dieser Welt gegenwärtig ist.
In dieser Welt zu hoffen, bleibt auch eine Gefahr. Es kann alles auch als Einbildung, als Schönfärberei, als eine Verdummung von Menschen abgetan werden, was gesagt ist. Das erging dem Jeremia schon genauso. Aber hundert Jahre später stand an der Stelle der rauchenden Ruine der neue Tempel Gottes. Und Israel wohnte sicher in seinem Land.
Lassen auch wir uns von unserer Hoffnung nicht abbringen und feiern wir im Advent das Kommende, dessen Anfang schon da ist.
Amen
Fürbittegebet
(Miriam)
Jesus, du kommst in unsere Welt und siehst wie es in ihr zugeht. Politiker machen, was ihnen gefällt. Jeder hält sich selbst für schlau, aber eine Welt ohne dich ist eigentlich nur grau. Darum bitten wir dich: Komm und alles wird gut. Uns so bekommen auch wir wieder Mut.
Komm und ziehe bei uns ein, dann werden wir und alle fröhlich sein.
(Juliane)
Jesus, du kommst in unsere Welt und bringst Frieden. Viele sehen in der Adventszeit nur den Einkaufsstress und die Glitzerwelt. Aber du willst uns mehr geben. Du gibst uns Hoffnung, dass Menschen einander annehmen, dass sie den Hunger und die Armut in der Welt erkennen. Du bringst das Heil in die Welt.
Ich bin froh, gesund zu sein, ein Zuhause zu haben und dass ich mich in dieser zeit auch freuen kann. Aber ich vergesse die anderen nicht. Hilf du auch ihnen.
(Nick)
Jesus, du kommst in unsere Welt und machst sie hell. Alte und junge Menschen feiern dein Kommen. Es gibt kaum ein Fest, das alle ergreift. Du verbindest uns, machst eine Gemeinschaft aus allen, die hier sind.
Wir bitten dich, dass die Generationen einander mehr zu sagen haben. Wir bitten dich, dass Alte und Junge nicht nur zur Adventszeit sich nahe sind, sondern auch sonst. Jesus, du kommst zu allen Menschen. Lass sie es auch alle spüren
(Laura)
Jesus, du kommst in unsere Welt, und wir merken, dass die Welt verändert werden kann. Du kommst, obwohl so wenige nach dir fragen, obwohl dich keiner eingeladen hat. Du lässt dich nicht von uns Menschen abhalten.
Aber komm nicht nur für kurze Zeit, sondern bleibe. Lass uns an dir ein Beispiel nehmen, dass wir selbst barmherzig werden, dass wir selbst den Frieden bringen, dass wir eine Freudensonne für andere sind.
Amen
(Konfirmanden bleiben beim Vaterunser beim Altar stehen)
F. Bendler: Und mit der ganzen Christenheit beten wir das Vaterunser
in der Jakobuskirche Kuchen mit Beteiligung der Konfirmanden
Vorspiel Orgel / Posaunen
Begrüßung
Lied: 1, 1 – 3 Macht hoch die Tür die Tor macht weit...
Psalm 24 ( Nr. 712)
Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
Konfirmanden: Advent heißt für mich
Gebet / Stilles Gebet
Konfirmanden: Macht hoch die Tür – Bilder und Gedanken
Posaunenchor - Zwischenspiel
Schriftlesung Matthäus 21, 1 – 9
Lied: 13, 1 – 3 Tochter Zion
Predigt: jeremia 23, 5 – 8
Lied: 6, 1 – 3 Ihr lieben Christen freut euch nun...
Dank- und Fürbittegebet mit Konfirmanden
Vaterunser
Lied: 1, 4 + 5 Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...
Ehrung von Hans Huber
Lied: 549, 1 + 2 + 6 Herr, wir stehen Hand in Hand
Abkündigungen
Segen
Nachspiel Orgel / Posaunen
Advent heißt für mich...
Mara: Advent heißt für mich, Kerzen anzuzünden und unser Haus zu schmücken.
Dimitri: Advent heißt für mich: Ich gehe auf den Weihnachtsmarkt.
Heiko: Advent heißt für mich Schnee.
Julia: Advent ist für mich die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Ich denke an den Adventskranz, an Schnee und den Tannenbaum.
Nick Z. Ich denke bei Advent an leckere Plätzchen.
Jannis: In die Adventszeit fällt auch der Nikolaustag.
Marcel: Geschenke sind aber auch wichtig im Advent, meine ich.
Robin: Im Advent gibt es meistens etwas Gutes zu Essen
Marina: Advent ist die Zeit um zusammen zu sein, um aneinander zu denken in der Familie und um Geschichten zu lesen.
Jens: Ich denke an vieles im Advent: an Engel, an Kerzen, an warme Socken, an Ferien, an Kekse, an den roten Mann.
Kristin: Nur im Advent gibt es auch einen Adventskalender.
Timo: Advent riecht auch: nach Mandarinen und nach Nüssen.
N.N Advent ist eine Zeit der Hoffnung und des Friedens Konfirmanden – Macht hoch die Tür
F. Bendler: Zu den drei ersten Strophen von „Macht hoch die Tür“ haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden sich Gedanken gemacht, was ihnen an dem Vers gefällt, welche Worte ihnen besonders bedeutsam sind und ob ihnen ein Bespiel oder eine Geschichte dazu einfällt. Eine andere Gruppe hat Bilder dazu gemalt.
(Bild zur 1. Strophe)
Lena: An der ersten Strophe gefällt uns, dass der, der kommt, Leben mit sich bringt. Der ganze Text ist sehr ansprechend und auch die Melodie ist schön.
Wichtig finden wir auch die Worte: „Heiland aller Welt zugleich“. „Herr der Herrlichkeit“ und „Königreich“.
Dass er Leben mit sich bringt verbinden wir mit den Heilungserzählungen – dass der blinde Bartimäus wieder sehen kann und dass Aussätzige geheilt werden.
David: Unser Bild zeigt den König vor dem Tor, das gerade hoch geht. „Macht hoch die Tür“. Das Orangene ist der Weg, den der König gezogen kommt.
Das Mädchen mit den Noten haben aber andere in der Pause in unser Bild hinein gemalt und soll wohl sagen: mit Freuden singt und jauchzt.
(Bild zur Strophe 2)
Teresa: Uns gefällt an der zweiten Strophe, dass Jesus gerecht ist, dass er hilfsbereit ist und barmherzig.
Darum sind uns besonders die Worte „Helfer“, „Sanftmütigkeit“ und „unsere Not zum Ende bringt“ aufgefallen.
Zur Barmherzigkeit ist uns die Geschichte vom barmherzigen Samariter eingefallen, die im Lukasevangelium Kapitel 10 steht.
Evelyn. Unser Bild zeigt einmal die Königskrone und dann ganz rechts auch das Zepter. Das sind Zeichen der Würde des Königs.
Dann haben wir noch einen Engel gemalt, weil wir finden der gehört dazu.
Dass er alle Not beendet zeigt das rote Kreuz als zeichen der Hilfe.
Und uns ist Sankt Martin eingefallen, der seinen Mantel teilt als Zeichen der Barmherzigkeit.
(Bild zur Strophe 3)
Julian: Uns gefiel der Ausdruck „Wohl allen Herzen insgemein“, einfach, weil er alles umfasst. Es erzeugt eine gute Stimmung. Dazu passt auch die Freudensonn, die leuchtet. Insgesamt strahlt der Vers viel Wärme aus.
Dass die Menschen sich freuen, weil Jesus kommt, erinnert uns an den Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag.
Sandra: Unser Bild zeigt den einziehenden König und wir haben es wörtlich gemeint, er kommt nämlich mit Koffer, Tasche und Rolli. Wir stellen uns vor, er will möglichst lange bleiben.
Sogar die Wache am Tor mit Schild und Speer freut sich.
Die Sonne, die über dem König lacht, scheint in der Stadt noch nicht angekommen zu sein. Erst wenn der König drin ist, wird sie auch dort strahlen.
F. Bendler: Danke erst einmal an Lena, David, Teresa, Evelyn, Julian und Sandra.
Zum dritten Vers haben wir ja schon gehört fiel den Konfirmanden der Einzug Jesu in Jerusalem ein und das liest uns jetzt Philipp aus dem Matthäusevangelium.
Philipp: Matthäus 21, 1 – 9
Predigt am Sonntag 1. Advent, 28. 11. 2010 in der Jakobuskirche Kuchen Reihe III Jeremia 23, 5 – 8
> Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen<
Liebe Gemeinde,
"Es kommt der Herr der Herrlichkeit." Mit dem ersten Lied des heutigen Morgens und den Auslegungen der Konfirmanden, wurde klar, dass die Zeit der Vorbereitung und der Bereitschaft wieder angebrochen ist. Die Zeit der Vorfreude und der Erwartung. Die Zeit auch der Sammlung und des Nachdenkens. Denn obwohl die Tage bis zum Fest kurz sein werden, der Weg, vor allem der innere Weg dahin ist lang. Länger als dass er in den vor uns liegenden vier Wochen zu Ende gegangen werden könnte. Darum gehen wir ihn ja jedes Mal im Advent immer nur ein Stück weiter. Aber zu diesem Stück Weges wollen wir uns aufmachen. Diese kleinere oder größere Wegstrecke unseres unvollendeten Glaubens wollen wir mit Freude und Staunen und der uns möglichen Erkenntnis Gottes gehen. Wen erwarten wir? Was erwarten wir von uns? Was bedeutet uns das Kommen des Gottes-sohnes? Wir wollen uns in dieser Zeit von diesen Fragen wieder anrühren lassen.
Aber wir sind nicht die ersten, die eine Hoffnung haben. Wir sind nicht die einzigen, die sich nach Erfüllung von Träumen und Wünschen sehnen. Ein uraltes Buch, ein Prophet vergangener Zeiten kündet uns seine Sicht der Zukunft und das Ende der ihn und sein Volk bedrückenden Zustände. Aufgeschrieben finden wir das im Buch Jeremia im 23. Kapitel:
Text: Jeremia 23, 5 - 8
Liebe Gemeinde,
Worte sind das, die uns einerseits nahe sind, vom Klang, von ihrer Bedeutung, ihrer Aussage, und andererseits ist es ein Welt, die uns so fern und fremd ist. Geographisches ist angesprochen: Von Ägypten-land zum einen, "vom Norden her" zu anderen. Geschichtsträchtige Namen wie David und die Völkerbezeichnungen Juda und Israel. Alles spielt mit eine Rolle. Vor allem aber ist da der unbändige Glaube an eine andere Welt, an eine heraufdämmernde Zeit, die uns ganz mit in den Bann schlagen kann. "Einst wird kommen der Tag." Das steht sicher und fest. Ein Zeichen einer als ursprünglich empfundenen Prophetie. Das sagen, was sein wird - im Guten wie im Bösen. Siehe, es kommt die Zeit - und niemand wird sie aufhalten. So kann nur ein Großer sprechen, einer, der vollmächtig das Wort führt, das sich bewahrheiten soll. Zweimal beginnt Jeremia so in diesem Abschnitt und bekräftigt damit das Gesagte. Was wird geschehen? Ein neuer König wird kommen und eine neue Regentschaft beginnen. Ein würdiger Nachfahre Davids wird von Gott berufen, von Gott erweckt werden. Recht und Gerechtigkeit werden an der Tagesordnung und nicht mehr die Ausnahme sein. Königlich, zum Wohle aller wird dieser König walten.
Diese an sich schon gewichtigen Worte muß man sich vor dem Hintergrund eines bedrohten Landes und einer Hauptstadt Jerusalem in Kriegsvorbereitungen vorstellen. Im Angesicht der Mauern dieser Stadt, die bald Ruinen sein werden spricht diese Stimme, die wir hier hören: Juda wird geholfen werden und Israel wird sicher wohnen.
Wer spricht hier? Ein Verzweifelter? Ein trotziger Mensch, der in seiner Ohnmacht einen Höheren beschwört? Ein mutiger Mann, der mit solcherlei unsinniger Unbeugsamkeit leicht seinen Kopf verlieren könnte?
Alles liegt drin bei diesem Jeremia, der letztlich auch irgendwo im Feindesland dann untergeht- in dem er zuletzt noch gerufen hatte: Sucht das Beste in diesen unwirtlichen Städten. Nicht die Worte allein, sondern die Worte vor und in dieser Gefahr zeigen den großen Glauben dieses Predigers Jeremia.
Aber kann man hier noch Hoffnung haben? Oder ist es gerade allen-falls noch die Hoffnung, die einen diese Zeit überleben lässt. Darin ist Jeremia für Israel und die Völker ein großer Lehrer geworden, indem er zeigte, dass man von der Hoffnung leben kann.
Siehe es kommt die Zeit. Und siehe in ihr wird einer kommen, der alles wendet. Verrückt, dies zu glauben. Gefährlich, dies zu verkünden. Lächerlich, darauf etwas aufzubauen. Und doch ist alles das möglich aus Hoffnung.
Wir stehen heute nicht an einem solchen Abgrund, an dem Jeremia und sein Volk stand. Und doch soll Hoffnung auch für uns heute, auch an diesem ersten Advent für uns wichtig sein. Denn Hoffnung ist nicht ein Wort schlechter Zeiten und nur da zu gebrauchen, sondern es ist ein Wort, das an dem Großartigen gemessen wird, das es ankündigt. Und Hoffnung ist nicht der letzte Rest, der einem Verlierer bleibt. Sondern es ist die Kraft, die über die Wirklichkeit hinausreicht.
Unserem Hoffen ist es aber ergangen wie unseren Gottesbezeich-nungen. Wo je noch gesagt wird: "Gott behüte", da wird trotzdem nur noch selten daran geglaubt, dass es tatsächlich Gott allein ist, der behüten kann. Wo man erschreckt ausruft: "Um Gottes Willen" (und die Fortführung: Um Gottes Willen möge dies oder das nicht geschehen, fortlässt) da meint kaum jemand noch, dass ein Wille Gottes etwas bewirken oder verhindern kann. Mit unserer Vorstellung von der Hoffnung ist es ähnlich, wenn ein am Telefon ausgesprochener Wunsch vor einem Besuch: "Hoffentlich kommt ihr durch", nur noch mit einem Stau, in dem man stecken bleiben könnte, als Schlimmstes rechnet. Mit dem Hoffen sind wir schneller bei der Hand als wir glauben: Hoffentlich bleibst du gesund. Ich hoffe, du verstehst mich. Da gibt es wohl keine Hoffnung mehr.. Füllwörter in täglichen Gesprächen.
Von Jeremia aber Hoffen lernen, das heißt etwas anderes.
Als erstes ist Hoffnung etwas mit aller Macht zu bewahrendes. Seit den Tagen des Jeremia hält das jüdische Volk diese Hoffnung aufrecht: Es wird einer kommen, ein Gesalbter, einer aus dem Stamm des König David. Einer der das Volk eint, einer, der Israel wieder groß werden lässt, einer der uns Heil und Frieden bringt. Davon lebt der Glaube im Judentum bis heute - und er lebt gut damit, weil nur die Hoffnungs-losigkeit träge macht und resignieren lässt. Die Hoffnung, das Empfinden aber, wir kommen dem Guten näher und näher, je länger unsere Geschichte dauert, die lässt aufleben und beflügelt. Da wird jede kleine Geschichte, in der sich das Warten gelohnt hat, gesammelt als Beispiel wie Gott am Ende mit allem Volk, mit aller Welt verfahren wird. Viele Feste haben die überstandene Not zum Inhalt, in denen Gott sein Volk doch nicht um die Hoffnung betrogen hat. Auch dass das Volk die babylonische Gefangenschaft überstanden hat, an dessen Anfang Jeremia hier seine Verheißung spricht, wird in der nächsten begangen mit dem Lichterfest Chanukka gefeiert. Hoffnung muss bewahrt werden, muss weitergegeben werden, muss gefeiert werden, damit sie die explosive Kraft entfaltet, die in ihr steckt.
Das zweite: Hoffnung kann niemals nur "ein wenig Hoffnung" sein. Hoffen Sie immer etwas mehr als es zu hoffen Anlass gibt, empfiehlt der Spruch eines Weisen. Vielmehr aber wäre nur "ein wenig Hoffnung" zu haben die Schmähung dessen, der helfen kann. Wer nichts erwartet, dem wird auch nichts gegeben. Wer etwas von Gott erwartet, der weiß, dass ihm alles gegeben werden kann, weil Gott alles möglich ist. Es ist keine Anmaßung des Jeremia, im Anblick einer bald untergehenden Stadt von dem Tempel der dort wider stehen wird zu sprechen. Nicht nur zu träumen, sondern als reales, sicheres Ereignis zu sprechen, aus dem tiefen Vertrauen auf Gott. Diese Auffassung haben sich auch die Christen bewahrt, die im Anblick des Kreuzes an dem Jesus Christus starb sich sagen trauen: Und dieser Jesus lebt. Nicht nur in den Köpfen. Nicht allein in den Geschichten. Sondern hier mitten unter uns.
Hoffnung, sie trägt uns durch diese Adventszeit. Gelassen können wir uns in das Gewühl der Tage begeben, weil wir wissen: So mächtig kann keine Vermarktung sein, dass nicht doch Christus als das Heil der Welt in allem immer noch der Herr sei. Hoffen wir das nur gewiss - und sagen es laut, wovon wir in dieser Zeit leben.
Nach der Hoffnung, die es zu bewahren gilt und der Hoffnung, die für groß zu halten ist, gilt es als drittes das zu Hoffende für wahr und sicher zu halten. "Hoffen wir es einmal - es kann ja nicht schaden", eine solche Haltung verliert bald seine Hoffnung. Auf gut Glück zu hoffen, ist dann doch keine Hoffnung. sie ist nur eine hilflose Geste und eine Vertuschung, dass man ohnehin nichts mehr glaubt. Jeremia ist erfüllt von dem was er vor sich sieht. Auch wenn er es noch lange nicht wirklich geworden sieht, ja selbst nicht einmal mehr erleben wird. Aber er redet von seiner Vision zu denen, die nach ihm kommen. Er macht Mut mit dieser positiven Voraussage. Denn lange bevor etwas wahr wird, war es schon in den Wünschen und Träumen und Sehnsüchten der Menschen wahr.
Auch wir Christen haben eine wahre Hoffnung, dass das Gottesreich, das mit dem Sohn Gottes in dieser Welt hereingebrochen ist, sich mitten unter uns ausbreitet. Seitdem und auch jetzt und in Zukunft.
Es ist dies das einzige, das unsere Hoffnung von der des Jeremia unterscheidet, dass wir mit ihm anfangen zu sagen. "Siehe es kommt die Zeit" und für uns fortfahren dürfen: "und sie ist schon da". Und es wird immer mehr werden an dem was längst unerkannt gekommen ist, nämlich dass Gott in dieser Welt gegenwärtig ist.
In dieser Welt zu hoffen, bleibt auch eine Gefahr. Es kann alles auch als Einbildung, als Schönfärberei, als eine Verdummung von Menschen abgetan werden, was gesagt ist. Das erging dem Jeremia schon genauso. Aber hundert Jahre später stand an der Stelle der rauchenden Ruine der neue Tempel Gottes. Und Israel wohnte sicher in seinem Land.
Lassen auch wir uns von unserer Hoffnung nicht abbringen und feiern wir im Advent das Kommende, dessen Anfang schon da ist.
Amen
Fürbittegebet
(Miriam)
Jesus, du kommst in unsere Welt und siehst wie es in ihr zugeht. Politiker machen, was ihnen gefällt. Jeder hält sich selbst für schlau, aber eine Welt ohne dich ist eigentlich nur grau. Darum bitten wir dich: Komm und alles wird gut. Uns so bekommen auch wir wieder Mut.
Komm und ziehe bei uns ein, dann werden wir und alle fröhlich sein.
(Juliane)
Jesus, du kommst in unsere Welt und bringst Frieden. Viele sehen in der Adventszeit nur den Einkaufsstress und die Glitzerwelt. Aber du willst uns mehr geben. Du gibst uns Hoffnung, dass Menschen einander annehmen, dass sie den Hunger und die Armut in der Welt erkennen. Du bringst das Heil in die Welt.
Ich bin froh, gesund zu sein, ein Zuhause zu haben und dass ich mich in dieser zeit auch freuen kann. Aber ich vergesse die anderen nicht. Hilf du auch ihnen.
(Nick)
Jesus, du kommst in unsere Welt und machst sie hell. Alte und junge Menschen feiern dein Kommen. Es gibt kaum ein Fest, das alle ergreift. Du verbindest uns, machst eine Gemeinschaft aus allen, die hier sind.
Wir bitten dich, dass die Generationen einander mehr zu sagen haben. Wir bitten dich, dass Alte und Junge nicht nur zur Adventszeit sich nahe sind, sondern auch sonst. Jesus, du kommst zu allen Menschen. Lass sie es auch alle spüren
(Laura)
Jesus, du kommst in unsere Welt, und wir merken, dass die Welt verändert werden kann. Du kommst, obwohl so wenige nach dir fragen, obwohl dich keiner eingeladen hat. Du lässt dich nicht von uns Menschen abhalten.
Aber komm nicht nur für kurze Zeit, sondern bleibe. Lass uns an dir ein Beispiel nehmen, dass wir selbst barmherzig werden, dass wir selbst den Frieden bringen, dass wir eine Freudensonne für andere sind.
Amen
(Konfirmanden bleiben beim Vaterunser beim Altar stehen)
F. Bendler: Und mit der ganzen Christenheit beten wir das Vaterunser


