LOGO Kinderbibelwoche
Auch in diesem Jahr sind 130 Jungen und Mädchen der Einladung zur ökumenischen Kinderbibelwoche (KiBiWo) ins evangelische Gemeindehaus in Kuchen gefolgt. Bei der 12. Kuchener KiBiWo stand die weniger bekannte, aber nicht minder spannende und emotionale Bibelgeschichte über den Propheten Jeremia im Mittelpunkt.
Die Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren trafen sich vergangene Woche im evangelischen Gemeindehaus, wo sie von Moderator Pfarrer <personname w:st="on">David Dengler</personname> begrüßt wurden. Er fand gleich einen guten Zugang zu den Kindern und führte sie gemeinsam mit dem „Postboten“ Conny humorvoll und kindgerecht zum Thema hin. Einem Postboten gleich hatte auch Jeremia Botschaften zu überbringen, die jedoch hauptsächlich unheilvoll waren.
Das Volk betete fremde Götzen an. Soziale Kälte, das Recht des Stärkeren und Ungerechtigkeit prägte das gesellschaftliche Zusammenleben in Israel. Jeremia sollte diesen Missständen entschieden entgegentreten. Jeremia bekam Angst und hätte sich vor dieser Aufgabe am liebsten gedrückt – er hielt sich für ungeeignet zum Predigen, da er zu jung sei und im öffentlichen Reden ungeübt. Doch Gott geht nicht auf Jeremias Einwände gegen seine Berufung ein und versichert ihm seinen Beistand. So nimmt Jeremia all seinen Mut zusammen und erfüllt Gottes Auftrag, auch wenn er dadurch Ablehnung und Anfeindung erfährt und sein Leben unbequem und gefahrvoll wird. Eine
schlimme Gerichtsbotschaft hatte er den Menschen zu verkünden: den Untergang des Volkes und den Verlust der staatlichen Souveränität Israels.
Diese Prophezeiungen erfüllten sich zunächst mit der Unterdrückung Israels durch den babylonischen König Nebukadnezar, der die Menschen unter hohen Abgaben und Steuern ächzen ließ. Jeremia predigte den Menschen Geduld und dass sie dieses
Joch zu trägen hätten und sich nicht gegen Nebukadnezar auflehnen sollten. Doch falsche Propheten fanden beim judäischen König mehr Gehör und er zog in den Krieg gegen Babylonien. Das führte letztendlich zur Belagerung und Eroberung Jerusalems durch die Babylonier. Die Stadt wurde zerstört und Tausende nach Babylonien verschleppt.
Doch auch im Untergang ist Gott da und nach langen Jahren der Unterjochung konnte Jeremia dem Volk schließlich neuen Frieden und Rückkehr aus der Gefangenschaft prophezeien. Diese dramatische und spannende Geschichte um Selbstzweifel und Mut, Verzweiflung und Hoffnung, Untergang und neuen Frieden wurde den Kindern auch wieder im Rahmen des beliebten Bibeltheaters näher gebracht. Mutmach- und Segenslieder sowie Gebete bereicherten die Eröffnungsphase. Viele der modernen christlichen Kinderlieder waren den
Jungen und Mädchen schon aus den Vorjahren bekannt und die „Ohrwürmer“ wurden gleich begeistert mitgesungen. Die KiBiWo-Band mit Klavier, Gitarren, Schlagzeug und Querflöte bot fetzige Begleitmusik.
Nach der Eröffnung teilten sich die Kinder in verschiedene Altersgruppen auf und es wurde gebastelt und gespielt. Es fanden sich wieder viele Mitarbeiter aus den beiden Kirchengemeinden, die mit den Kindern bedruckte Stofftaschen, bemalte und bepflanzte Blumentöpfe, Windlichter, Schwimmblüten, tolle bunte Gipsbilder und viele andere schöne Sachen herstellten. Eine KiBiWo-Zeitung wurde „aufgelegt“, in der die ereignisreiche Woche in Bild und Wort festgehalten wurde. Für die Kinder ab der 5. Klasse gab es ein Abendprogramm. Das „lebendige Brettspiel“ und das abenteuerliche Geocaching im Dunkeln waren gut besucht und machte allen viel Spaß. Auch der lustige Stationenlauf durfte dieses Jahr nicht fehlen.
Am Samstag stand die Jeremiageschichte Pate für verschiedene Aufgaben, die die Kinder in den Stationen rund um das Gemeindehaus gemeinsam lösten. Für das leibliche Wohl war in all den Tagen bestens gesorgt – Kindern und Mitarbeitern wurde leckerer Kuchen aufgetischt, der von Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gebacken wurde.
Am Sonntag brachten die Kinder ihre Familien ins bis auf den letzten Platz besetzte Gemeindehaus mit. Der ökumenische Gottesdienst wurde in den Ablauf eines ganz normalen KiBiWo-Tages integriert und so konnten alle mit dem Bibeltheater und den Lieblingsliedern der Kinder das gute Ende der biblischen Geschichte um Jeremia erleben. Mit einem anschließenden Mittagessen und gemütlichem Beisammensein fand die Kinderbibelwoche einen schönen Abschluss.
Das Veranstaltungsteam möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern für die zahlreichen Kuchen und Lebensmittel bedanken.
Auch in diesem Jahr sind 130 Jungen und Mädchen der Einladung zur ökumenischen Kinderbibelwoche (KiBiWo) ins evangelische Gemeindehaus in Kuchen gefolgt. Bei der 12. Kuchener KiBiWo stand die weniger bekannte, aber nicht minder spannende und emotionale Bibelgeschichte über den Propheten Jeremia im Mittelpunkt.
Die Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren trafen sich vergangene Woche im evangelischen Gemeindehaus, wo sie von Moderator Pfarrer <personname w:st="on">David Dengler</personname> begrüßt wurden. Er fand gleich einen guten Zugang zu den Kindern und führte sie gemeinsam mit dem „Postboten“ Conny humorvoll und kindgerecht zum Thema hin. Einem Postboten gleich hatte auch Jeremia Botschaften zu überbringen, die jedoch hauptsächlich unheilvoll waren.
Das Volk betete fremde Götzen an. Soziale Kälte, das Recht des Stärkeren und Ungerechtigkeit prägte das gesellschaftliche Zusammenleben in Israel. Jeremia sollte diesen Missständen entschieden entgegentreten. Jeremia bekam Angst und hätte sich vor dieser Aufgabe am liebsten gedrückt – er hielt sich für ungeeignet zum Predigen, da er zu jung sei und im öffentlichen Reden ungeübt. Doch Gott geht nicht auf Jeremias Einwände gegen seine Berufung ein und versichert ihm seinen Beistand. So nimmt Jeremia all seinen Mut zusammen und erfüllt Gottes Auftrag, auch wenn er dadurch Ablehnung und Anfeindung erfährt und sein Leben unbequem und gefahrvoll wird. Eine
schlimme Gerichtsbotschaft hatte er den Menschen zu verkünden: den Untergang des Volkes und den Verlust der staatlichen Souveränität Israels.
Diese Prophezeiungen erfüllten sich zunächst mit der Unterdrückung Israels durch den babylonischen König Nebukadnezar, der die Menschen unter hohen Abgaben und Steuern ächzen ließ. Jeremia predigte den Menschen Geduld und dass sie dieses
Joch zu trägen hätten und sich nicht gegen Nebukadnezar auflehnen sollten. Doch falsche Propheten fanden beim judäischen König mehr Gehör und er zog in den Krieg gegen Babylonien. Das führte letztendlich zur Belagerung und Eroberung Jerusalems durch die Babylonier. Die Stadt wurde zerstört und Tausende nach Babylonien verschleppt.
Doch auch im Untergang ist Gott da und nach langen Jahren der Unterjochung konnte Jeremia dem Volk schließlich neuen Frieden und Rückkehr aus der Gefangenschaft prophezeien. Diese dramatische und spannende Geschichte um Selbstzweifel und Mut, Verzweiflung und Hoffnung, Untergang und neuen Frieden wurde den Kindern auch wieder im Rahmen des beliebten Bibeltheaters näher gebracht. Mutmach- und Segenslieder sowie Gebete bereicherten die Eröffnungsphase. Viele der modernen christlichen Kinderlieder waren den
Jungen und Mädchen schon aus den Vorjahren bekannt und die „Ohrwürmer“ wurden gleich begeistert mitgesungen. Die KiBiWo-Band mit Klavier, Gitarren, Schlagzeug und Querflöte bot fetzige Begleitmusik.
Nach der Eröffnung teilten sich die Kinder in verschiedene Altersgruppen auf und es wurde gebastelt und gespielt. Es fanden sich wieder viele Mitarbeiter aus den beiden Kirchengemeinden, die mit den Kindern bedruckte Stofftaschen, bemalte und bepflanzte Blumentöpfe, Windlichter, Schwimmblüten, tolle bunte Gipsbilder und viele andere schöne Sachen herstellten. Eine KiBiWo-Zeitung wurde „aufgelegt“, in der die ereignisreiche Woche in Bild und Wort festgehalten wurde. Für die Kinder ab der 5. Klasse gab es ein Abendprogramm. Das „lebendige Brettspiel“ und das abenteuerliche Geocaching im Dunkeln waren gut besucht und machte allen viel Spaß. Auch der lustige Stationenlauf durfte dieses Jahr nicht fehlen.
Am Samstag stand die Jeremiageschichte Pate für verschiedene Aufgaben, die die Kinder in den Stationen rund um das Gemeindehaus gemeinsam lösten. Für das leibliche Wohl war in all den Tagen bestens gesorgt – Kindern und Mitarbeitern wurde leckerer Kuchen aufgetischt, der von Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gebacken wurde.
Am Sonntag brachten die Kinder ihre Familien ins bis auf den letzten Platz besetzte Gemeindehaus mit. Der ökumenische Gottesdienst wurde in den Ablauf eines ganz normalen KiBiWo-Tages integriert und so konnten alle mit dem Bibeltheater und den Lieblingsliedern der Kinder das gute Ende der biblischen Geschichte um Jeremia erleben. Mit einem anschließenden Mittagessen und gemütlichem Beisammensein fand die Kinderbibelwoche einen schönen Abschluss.
Das Veranstaltungsteam möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern für die zahlreichen Kuchen und Lebensmittel bedanken.


